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im gespräch mit alexander heinrich

Ein Teil Ihrer Rebfläche ist seit über 250 Jahren im Familienbesitz und dennoch ist das Weingut Heinrich ein sehr junges Weingut, wie geht das?

1993 hat mein Vater beschlossen, eine Weinstube zu eröffnen. Er hat Wein aus eigenen Trauben verkauft, vom Küfer hier am Ort abgefüllt und in Omas Garage ausgebaut. 1999 gab es dann den ersten eigenen Wein vom Weingut Heinrich – von da an sind wir gewachsen und haben inzwischen 11 ha Rebfläche. Darunter auch Parzellen, die schon meinen Großeltern gehört hatten und die wir wieder zurückgekauft oder gepachtet haben.

 

Gleich Ihr erster Wein hat für Furore gesorgt …

Während meiner Ausbildung zum Oenologen wurde mir eingebläut, dass man einen Riesling nie im Barrique ausbauen darf. Also habe ich genau das als Meisterstück gemacht (lacht). Und es hat funktioniert: Mein Barrique-Riesling ist mit 15 von 15 möglichen Punkten ausgezeichnet worden. Den gibt es übrigens wieder – er wurde mit 93 Punkten bei "best of riesling 2016" prämiert.

Sind Sie also einer der jungen wilden Weinmacher?

Ich mag den Begriff Weinmacher nicht. Wein macht man nicht, denn als Winzer beeinflusse ich nicht, wo die Reben stehen, wie das Wetter ist oder welche Schädlinge vielleicht auftreten. Das macht alles die Natur. Und Jugend alleine ist kein Grund, für bessere Weine. Wein besteht aus 2000 verschiedenen Inhaltsstoffen, es braucht also auch Erfahrung und Wissen, um gute Weine hervorzubringen. Weinbau ist kein technischer Vorgang, sondern eng verknüpft mit Respekt und Wertschätzung gegenüber der Natur.

 

Ihre Rebflächen liegen zwischen Himmelreich und Paradies, das klingt vielversprechend …

Zu recht (lacht). Himmelreich und Paradies sind die Namen der zwei äußersten Einzellagen unserer Rebflächen. Dazwischen befinden sich Altenberg, Rauberg und Dieblesberg. Das Gebiet ist nicht nur ein Paradies für Winzer, am Rauberg leben auch die letzten Mauereidechsen im Weinsberger Tal, da dieser nur teilweise flurbereinigt wurde.

Unsere Parzellen sind verteilt, wir haben keine große Einzellage. Das ist gut, so kann man sehr gezielt die Vorteile des jeweiligen Standorts nutzen und die am besten geeignete Sorte für die Parzelle auswählen.

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